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Advent auf dem Schloss
Wenn die Staatliche Burg und Schloss in Jindřichův Hradec das Ziel von Tausenden Touristen vor allem wegen ihrer Schönheit, Großräumigkeit und ihres unstreitigen historischen Reichtums während der Saison ist, lockt sie die Besucher in der Adventszeit durch die feierliche historische Ambiente, die durch historische Märkte unterstützt ist.

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Häuser erzählen

Häuser von Jindřichův Hradec erzählen

In den Mauern der Häuser, der Häuschen, der Villen und der prunkhaften Bauten von Jindřichův Hradec sind schöne sowie tragische Momente eingeritzt, die mit den Schicksalen ihrer Bewohner eng verbunden sind. Seine Spur hinterließ hier jeder von ihnen – einfache Menschen oder bedeutende Persönlichkeiten in der Kultur, der Politik oder auf einem anderen Gebiet. Wenn die Häuser von Jindřichův Hradec so erzählen könnten! Sie würden den Besuchern mit offenem Herzen manches einflüstern…….

Langer-Haus auf dem Friedensplatz (náměstí Míru). Es besitzt zwei Hausnummern, weil hier ursprünglich zwei spätgotische Häuser standen, die erst später verbunden und im Renaissancestil umgebaut wurden. Während der vordere und hintere Trakt des Hauses ungefähr aus den Jahren 1530-1540 stammen, wurde die Hofarkadengalerie etwas später gebaut. In das Jahr 1579 sind die Sgraffiti und Szenen aus dem Alten Testament datiert, durch die sich das Haus von den umgebenden unterscheidet. Das Haus Nummer 139 gilt als eines der ältesten Häuser in der Stadt. Im Haus Nr. 138 ist eine künstlerische Ausstellungs- und Verkaufsgalerie untergebracht.

Landfras-Druckerei. Den Stil des Klassizismus verlieh dem Gebäude sein Erbauer Josef Schaffer im Jahre 1827. Er baute zum ursprünglichen Objekt ein Stockwerk und das Haus erhielt eine neue Fassade. Schon seit 1797 diente das Gebäude fast ein hundert Jahre dem Druckereibetrieb der Familie Landfras. Die Druckerei zählte im 19. Jahrhundert zu den größten Druckereien in Böhmen. Das einstöckige Gebäude im Stil des Klassizismus hat siebenachsige Vorderfront in den Balbín-Platz, mit mittlerem Risalit, das mit dreieckigem Giebel abgeschlossen ist. Der Eingang wird durch Portikus und Balkon gedeckt.

Gebäude des Alten Rathauses. Zum ersten Mal wird das Steingebäude des Rathauses 1493 erwähnt. Ein Jahr später wurde darauf ein kleines Türmchen aufgebaut, an dem der Uhrmeister Hanuš aus Prag eine neue Turmuhr anbrachte, angeblich geht es um den Schöpfer der Prager Altstädter Aposteluhr. In den nächsten Jahrhunderten wurde das Rathaus mehrmals umgebaut. Es wurde Anfang des 17. Jahrhunderts bei einem Brand beschädigt und vor allem nach dem Stadtbrand im J. 1801 musste das Rathaus neu erbaut werden. Aus dem Rathausinterieur ist vor allem der Sitzungssaal im Sezessionsstil beachtenswert, der entsprechend einem Entwurf des führenden tschechischen Architekten Jan Kotěra umgestaltet wurde und repräsentativen Zwecken bis heute dient

Hotel zur Goldenen Gans. Das Haus steht im nordöstlichen Zipfel des Friedensplatzes (náměstí Míru), ist gotischen Ursprungs, im 16. Jahrhundert wurde es im Renaissancestil umgebaut. Gerade hier verbrachte Karel Havlíček Borovský die letzte Nacht in Böhmen bei seiner unfreiwilligen Reise in die Verbannung in Brixen. Es wird überliefert, dass der berühmte tschechische Schriftsteller, Journalist und Politiker hier einen anderen bedeutenden Besucher der Stadt, Josef Kajetán Tyl, begegnete. Zur Erinnerung an die Übernachtung von Borovský in Jindřichův Hradec ließen die Stadteinwohner eine Gedenktafel an der Fassade des Hotels im Jahre 1902 errichten.

Gebäude des Schützenhauses. Das Gebäude wurde in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Scharfschützen von Jindřichův Hradec erbaut. Das Schützenhaus war für die damalige Zeit prächtig eingerichtet. Im Saal hängten drei herrliche Lüster, es fehlten hier nicht Billardtische und weitere Einrichtung in einem Wert von fast drei tausend Gulden. Das Gebäude wurde für lange Zeit Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Stadt Jindřichův Hradec und ihrer Umgebung. Nach kostspieligem Umbau wurde des Schützenhaus im Dezember 1891 feierlich eröffnet. Das heutige, weniger prächtige Aussehen stammt aus den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu einem der bedeutendsten Gesellschaftsereignissen kam es hier am 15. Februar des Jahres 1846, als das Schützenhaus zum Schauplatz des ersten böhmische Balls wurde, auf welchem auch das Lied von František Škroup mit dem Text von J.K.Tyl – Wo ist mein Heim - zum ersten Mal ertönte. Niemandem kam damals in den Sinn, dass es die tschechische Nationalhymne wird.

Schlossmühle. Im Areal der Staatlichen Burg und des Schlosses in Jindřichův Hradec befindet sich eine ursprünglich gotische Mühle, die 1485 zum ersten Mal erwähnt wird. Sie wurde im J. 1551 im Renaissancestil umgebaut, in den 70er Jahren des 17. Jahrhunderts wurde sie mit 14 Wasserrädern ausgestattet und seitdem wird sie „U čtrnácti“ (Zu den Vierzehn) genannt. Seit 1886 wurde hier ein Kraftwerk nach dem Projekt von František Křižík gebaut, das zwei Jahre später in Betrieb genommen wurde. Die erste Beleuchtungsprüfung erfolgte jedoch schon im J. 1887 und Jindřichův Hradec war die zweite Stadt gleich nach Prag, die eine solche Beleuchtung erhielt. Das Křižík-Wasserkraftwerk ist noch immer in Betrieb. Das ganze Objekt ist ein Nationalkulturdenkmal.

Haus Zu Bradáč. Auf dem Weg aus Jindřichův Hradec in Richtung Buk, hinter der Brücke über den Fluss Nežárka, steht ein Haus, das durch die Einwohner von Jindřichův Hradec als „Zu Bradáč“ genannt wird. Und zwar wegen der untypischen Verzierung an der Hausecke. Der Stuckkopf bezeichnet angeblich den Ort, wohin das Wasser bei einer Überschwemmung einst reichte. Eine andere Erläuterung ist, dass ein Friseurladen in den Räumen des Hauses, dessen Kern aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts stammt, einst war. 

28.6.2011 14:05:36 - aktualisiert 16.1.2012 15:44:14 | gelesen 7595x | marcela.kozlova

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