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CSENDEFRRUNLHU
Advent auf dem Schloss
Wenn die Staatliche Burg und Schloss in Jindřichův Hradec das Ziel von Tausenden Touristen vor allem wegen ihrer Schönheit, Großräumigkeit und ihres unstreitigen historischen Reichtums während der Saison ist, lockt sie die Besucher in der Adventszeit durch die feierliche historische Ambiente, die durch historische Märkte unterstützt ist.

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Minoritenkloster und Spitalsgebäude zum Hl. Johannes dem Täufer

minoritsky klaster budova spitalu

Die Anfänge des Klosters sind unklar. Seine Gründung wird in der bisherigen Literatur mit dem Namen Oldřich III. (1316-1348) verbunden, der zusammen mit der Kirche des Hl. Johannes ein Kloster erbaut hatte, in das er die Minoriten einführte. Das Objekt des Klosters selbst ist ein einstöckiges Dreiflügelgebäude. Der Paradieshof ist mit einem Kreuzgang mit Arkaden umgeben. Die Arkaden werden von mit einem Kreuzrippengewölbe gewölbten Pfeilern gebildet, meist auf figurale Konsolen. Nur im Ostflügel befinden sich gotische Konsolen, dekoriert mit Maßwerk. Der Kreuzgang gilt als Pinakothek gotischer Malereien, die sich hier in einigen Schichten befinden. Am ältesten ist der Ostflügel (orientiert vom Eingang in den Kreuzgang im westlichen Trakt im Uhrzeigersinn), begonnen im Jahre 1369, der das Werk der Steinbildhauer Mikuláš und Ondřej nach Vorbild des Augustinerklosters in Třeboň ist. An den Ostflügel wird das ehemalige Kapitelhaus (später Tuchmacherkapelle genannt) angeschlossen, gebaut um 1375 im Stil der Hochgotik. Die Wölbung durch ein ursprüngliches Sterngewölbe auf den mittleren Pfeiler und Konsolen wurde nach dem Brand 1801 mit Ziegelgewölbe ersetzt und das Presbyterium abgerissen. Im Jahre 1987 wurde hier das Fresko der Seligen Jungfrau Maria enthüllt. 1814 wurde die Kapelle von der Tuchmacherzunft an den Spitalverwalter Claudius verkauft, der daraus ein Gewächshaus machte. 1584 wurde das Kloster in ein Spital umgewandelt, für das vor dem Westportal des Klosters ein Sondergebäude im Renaissancestil aufgebaut wurde. Das Spital wurde von Joachim von Hradec (1526-1565) und seiner Gemahlin Anna von Rosenberg gegründet. Untergebracht wurden hierher die beiden bisherigen Spitale – das Stadt- und Vorstadtspital. Das Stadtspital, genannt Spital des hl. Georg (Svatojiřský) oder auch Spital der Frau Manda, gegründet in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts durch den Deutschen Ritterorden, gilt als das älteste Spital von Hradec. Das zweite Spital war das Spital in der Vorstadt Dubnické, genannt Za rybníkem (Hinter dem Teich) (anstelle der Kirche der Hl. Elisabeth), das von Heřman und Jan dem Jüngeren von Hradec im Jahre r. 1399 gegründet worden war. Nachdem dieses Spital mit seiner Kapazität nicht mehr ausreichte, begann Joachim von Hradec mit dem Quardian des Minoritenklosters über die Freigabe des Objektes zu Spitalzwecken zu verhandeln. Die Verhandlungen waren langwierig, den Mönchen ging es offenbar um die Jahresrente, aber zum Schluss waren sie mit einer Abfindung zufrieden und gingen nach Jihlava. Diese humane Tat Joachims wird beredterweise durch die Inschrift auf einer Terrakotta-Platte mit dem Wappen Joachims und seiner Gemahlin nachgewiesen, welche einst im Vorsaal des Spitals angebracht war (heute im Schloss deponiert). „Was ich für Gott gebe, das habe ich voraus, was nach mir bleibt, weiß Gott, wem es gereicht“. Am 25.3.1564 wurden die Armen in das neue Spital gebracht. Hierher flossen die Erträge der beiden Spitalhäuser und Joachim selbst stiftete für das neue Spital reichlich. Die Zahl der Spitalleute wurde auf 20 Frauen und 20 Männer erhöht. Die Spitalverwaltung wurde den Vätern der Armen anvertraut und das Institut unter Aufsicht und Schutz des Herrenguts von Hradec gestellt. 1564 schenkte die Hradecer Gemeinde dem Spital den Graben und den Parkan, die sich hinter dem Spitalhaus befinden. Freigiebige Mäzene waren auch die Nachfolgegeschlechter des „Hauses von Hradec“ – die Slawatas und Tschernins. 1943 ging das Institut der Armen in den Besitz der Gemeinde über, 1952 wurde das Institut von der Caritas übernommen. Genutzt wurde es als Touristenherberge, Lager und Sonderschule, 1987 wurde es zur Kreisbibliothek umgebaut (jetzt Stadtbibliothek), die später in das neu rekonstruierte Objekt der ehemaligen Kaserne umzog. Das gesamte Objekt erlebt derzeit eine umfangreiche Rekonstruktion. Nach Fertigstellung des Erdgeschosses kam es zur Wiederherstellung zweier neuer Renaissancesäle (einer als Konferenzsaal mit Zubehör und einer als Ausstellungssaal).


11.4.2011 14:08:12 - aktualisiert 14.10.2014 11:41:19 | gelesen 7727x | Vladislav Sochna

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