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Tag der Stadt
Im Juni verlaufen in Jindřichův Hradec die Stadtfeiern, die ins Stadtzentrum und vor allem ins Areal der Staatlichen Burg und des Schlosses situiert sind. Die Feiern haben jedes Mal ein anderes Thema.

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Kirche der Hl. Maria Magdalena

kostel sv mari magdaleny

Es handelt sich offensichtlich um die älteste Kirche in Jindřichův Hradec, gegründet von Jindřich I., der dem Deutschen Ritterorden das Patronatsrecht zu deren Bau erteilt hatte. Von Jindřichs Sohn Vítek wurde dieses Recht im Jahre 1255 bestätigt. Da die Kirche nicht groß war, nannte man sie oft Kapelle. Der Orden erbaute hier zugleich ein Spital für 12 Personen. 1594 wurde die Kirche dem Jesuitenkolleg angeschlossen, das hier an Stelle des Spitals und der Nachbargebäude aufgebaut worden war. Nachdem es 1615 verbrannte, ließ Wilhelm Slawata in den Jahren 1628-1632 für 12tausend Rheinische Gulden eine neue Kirche bauen, und zwar vom beschlagnahmten Vermögen der rebellischen Bürger. 1652 wurde an die Kirche ein Turm angebaut, der angeblich genauso groß gewesen sein soll wie der Pfarrturm.

Als der Jesuitenorden 1773 aufgelöst wurde, fanden hier bis 1789 Militärgottesdienste statt. Danach wurde die Kirche geschlossen und an die Bürger von Jindřichův Hradec verkauft. Der dritte Besitzer ließ 1801 nach einem großen Brand die Kirche erneut überdachen, den Turm abreißen und die Toten aus der Gruft auf dem Friedhof zur Hl. Dreifaltigkeit beerdigen. In Kürze verkaufte er die Kirche an das Militärärar. Die frühbarocke Kirche ist einschiffig mit fünfseitigem Presbyterium. Auf dessen Südseite befindet sich die Kapelle des Hl. Hippolyt mit historisch wertvollen Fresken. Dem Kollegsgebäude liegt die Kapelle der Hl. Maria Magdalena an. Es handelt sich um ein interessantes Bauwerk aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, deren Interieur durch eine einzigartige Stuckdekoration interessant ist. Die Objekte gingen 1995 in katastrophalem Zustand in den Besitz des Stadt Jindřichův Hradec über. Unter Aufwendung großer finanzieller Mittel gelang es jedoch, die gefühllos installierten Holzmezzanine einschließlich der baulichen Eingriffe zu beseitigen. Die Stuckdekoration wurde wiederhergestellt, die Pflasterung ausgetauscht, die Beleuchtung installiert und die Kapelle wurde mit Möbeln ausgestattet. Die Kapelle wird nun zu Ausstellungs-, Kultur- und gesellschaftlichen Zwecken genutzt.

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11.4.2011 14:02:39 - aktualisiert 14.10.2014 11:39:51 | gelesen 8045x | Vladislav Sochna

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