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Kirche der Hl. Katharina mit Franziskanerkloster und Klösterchen

kostel sv kateriny1

1478 gründete Jindřich IV. eine Kirche und erbaute ein Kloster und übergab es an die Franziskaner. 1619 wurden die Franziskaner von den Protestanten verbannt und die Kirche angezündet. Wieder aufgebaut wurde sie durch Wilhelm Slawata. 1625 wurde auf der Nordseite der Kirche der Bau der Kapelle der Hl. Barbara mit einem fünfseitigen Verschluss vollendet. Sie erweitert das Kirchengebäude in nördlicher Richtung, ebenso wie das Presbyterium der Kirche (die Wandmalereien in der Kapelle stammen von František Reš). Die Kapelle liegt an den Ostgang des Klosters an. Das Kloster wurde 1644 zu Ende gebaut. Zur Südseite des Schiffes wurden zwei Kapellen im Rondell-Typ hinzu gebaut – 1662 die Kapelle des Hl. Anton von Padua und in den Jahren 1674-1675 die Kapelle der Hl. Porcinkule (an sie lehnt sich bis heute die berühmte Jindřichohradecer Wallfahrt „porcinkule“ an, die am ersten Sonntag im August stattfindet). Die Kapelle der Hl. Porcinkule ist weiter von der Kirchenmauer entfernt und ist mit der Kirche durch einen kurzen Gang verbunden. Innen ist sie reichlich mit Frühbarockstuckstreifen und Gemälden des Marienzyklus von G. Tencalla verziert. 1682 wurden die Reliquien des Hl. Theodor hierher gebracht. 1672 wurde ein Säulengang auf vier toskanischen Säulen erbaut. Der Hauptaltar im Schiff wurde 1804 angefertigt. In der Sakristei befinden sich geschnitzte Schränke aus der Zeit um 1680 mit Bildern der Franziskanerheiligen. Vor der Kirche stehen barocke Steinstatuen des Hl. Johann von Nepomuk und des Hl. Theodor, platziert an den Seiten des Kreuzes, erbaut 1738. Im Norden liegt die Kirche das Franziskanerkloster an – ein einstöckiges Vierflügelgebäude um einen Hof herum. Im Erdgeschoss befindet sich ein Kreuzgang, ursprünglich mit Halbkreisbogen in den Hof offen. 1735 wurden sie zugemauert und Fenster eingesetzt. Künstlerisch kostbar ist das Refektorium, tonnengewölbt mit Lünetten, deren Kanten mit Stuckornamenten verziert sind. Es ist hier auch ein herrlicher Rokokoofen aus dem Jahre 1780 vom Jindřichohradecer Meister J. Hájek erhalten geblieben.

Über die Straße gegenüber dem Kloster wurde das „Klösterchen“ durch einen abgedeckten Gang an den Arkaden mit der Kirche verbunden. Es wurde 1534 durch Anna von Münsterberg, der Witwe Jindřichs IV. von Hradec, gegründet, und zwar als Witwenresidenz und Spital für Leprakranke. Das Spital wurde 1598 aufgelöst und das „Klösterchen“ wurde zur Witwenresidenz. Katharina von Montfort ließ einen Verbindungsgang zur Kirche bauen. In den Jahren 1750-1780 wurde das Gebäude im Barockstil umgebaut, 1801 brannte es aus und 1849 wurde es von der Obrigkeit an die Stadt verkauft. Hier war auch das Gericht ansässig. Später verfiel das Gebäude, 2003 wurde eine umfangreiche Rekonstruktion vollendet, seither dient das Gebäude erneut den Zwecken des Gerichts.

11.4.2011 14:10:49 - aktualisiert 14.10.2014 11:52:01 | gelesen 9123x | Vladislav Sochna

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