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CSENDEFRRUNLHU
Staatliche Burg und Schloss in Jindřichův Hradec
ist das drittgrößte denkmalgeschützte Objekt in der Tschechischen Republik. Einer der wertvollsten architektonischen Komplexe wurde 1996 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt.

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Hl. Jakobskirche mit Tscherniner Gruft

IMG 6537

Geht man vom Masaryk-Platz aus durch den Stadtpark weiter Richtung Westen auf einer kleinen Brücke über den Fluss Nežárka und begibt man sich dann auf einen Hügel, so kommt man zur St. Jakobskirche. Ursprünglich stand an dieser Stelle eine Beobachtungsfestung, später eine kleine Kirche mit einem Türmchen. Erwähnt wird sie 1518, als anbei ein Kreuzweg mit elf Haltepunkten errichtet worden war. Im vergangenen Jahrhundert wurde er auf 14 Haltepunkte erweitert. Es wird erzählt, dass ein geheimer Gang aus dem Schloss hierher führt und laut Sage in diesen Gängen ein Schatz versteckt sein soll. 1605 ließ Maria Maximiliane von Hohenzollern, die Gattin von Joachim Oldřich von Hradec, die Kirche umbauen. 1793 wurde sie aufgelöst, und in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts diente sie als Pulvermagazin. 1856 wurde die Kirche abgerissen und an deren Stelle von J. Kocáb eine neugotische Kirche erbaut (1860 eingeweiht). Darunter wurde ein Keller ausgebrochen, der als Tscherniner Gruft diente. Eugen Tschernin (1796-1868), der die neugotische Kirche erbauen ließ, ließ sich von Wien die sterblichen Überreste seiner Eltern und zweier kleiner Schwestern hierher überführen. Er selbst wurde hier bestattet und nach ihm seine Nachfolger. Der letzte Tscherniner fand hier 1932 seine letzte Ruhestätte – Dr. jur R. Tschernin. Ins Schiff kommt man vom Portal aus durch einen kleinen Flur unterhalb des Turms. Im Tympanon über dem Eingang ist der Gekreuzigte mit Jungfrau Maria und dem Hl. Johann von Fr. Maliovský. Der Grufteingang ist unter der Nordwand der Kirche. Der umliegende Park wurde in den Jahren 1854-1856 vom Förstermeister Wachtl neu gestaltet.

11.4.2011 14:39:55 - aktualisiert 5.5.2015 9:57:15 | gelesen 9221x | Vladislav Sochna

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