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Ehemaliges Jesuitenkolleg

jezuitska kolej

Es wurde in den Jahren 1595-1605 auf Kosten Adams II. von Hradec und seiner Gemahlin Katharina von Montfort erbaut. Waren Adam und Joachim von Hradec religiös tolerant, so änderte sich das Verhältnis Adams II. zu den Nichtkatholiken vor allem durch den Einfluss seiner deutschen Gemahlin Katharina von Montfort, die als bigotte Katholikin galt. Auf deren Fürsprache lud Adam II. 1594 die Jesuiten nach Jindřichův Hradec ein. Damals wurden an den Stadtmauern über 20 Häuser abgerissen und an deren Stelle zwei mächtige, für Jesuiten bestimmte Objekte erbaut – das Kolleg und später das gegenüberliegende Seminar. Das Kolleg wurde vom Bildhauer Martin Vlach erbaut. Der Südflügel, der am monumentalsten war, wurde mit Sgraffiti dekoriert. Die sonstigen Gebäudeflügel, um den offenen Hof gekoppelt, waren niedriger. Das Südosteck des Kollegs ist mit dem Westteil des Schiffes der Kirche der Hl. Maria Magdalena benachbart. An den Begründer erinnert eine steinerne Fünfblattrose, angebracht in der Mauer im Gang des ersten Stockwerks. Im Jahre 1773, nachdem der Jesuitenorden aufgelöst worden war, wurde auch das Kolleg in Jindřichův Hradec aufgelöst. Die Jesuiten blieben jedoch in der Stadt, da sie annahmen, weiterhin am Gymnasium unterrichten zu können. 1779 wurde jedoch das Kolleg in eine Kaserne umgestaltet. Es fand hier die Granatenabteilung ihre Unterkunft. Zurzeit erfolgt eine umfangreiche Rekonstruktion, während derer in den Räumen des Westflügels Wandmalereien dekorativen Charakters mit so genannten „schwarzen Dekoren“ mittels Sonden festgestellt wurden. Die Sonden wiesen eine organische Komposition der Dekoration in Form von schwarzen Dekoren pflanzlichen Charakters nach. Zum umfangreichsten Fund kam es bei der Untersuchung des monumentalen Gewölbes und der Wände im Raum des Refektoriums. Es handelt sich offenbar um eine frühbarocke Malerei von außergewöhnlicher bildkünstlerischer Qualität. In den restaurierten Räumen ist jetzt das Museum für Fotografie untergebracht.

11.4.2011 14:45:51 - aktualisiert 14.10.2014 12:13:32 | gelesen 8496x | Vladislav Sochna

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