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Staatliche Burg und Schloss in Jindřichův Hradec
ist das drittgrößte denkmalgeschützte Objekt in der Tschechischen Republik. Einer der wertvollsten architektonischen Komplexe wurde 1996 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt.

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Brauerei und Mühle

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An der Stadtmauer zwischen dem Schloss und dem jetzigen Museum wurde eine Herrschaftsbrauerei erbaut, die in der Mitte des 16. Jahrhunderts umgebaut wurde. 1580 begann Adam II. von Hradec unterhalb der Pflugbastei eine neue Brauerei zu bauen, die zu den größten in Böhmen gehörte. In den Jahren 1831-1835 mietete sie der Vater von Friedrich Smetana an, der mit seiner ganzen Familie darin wohnte. An der Stelle, an der der Vajgar-Kanal  in den Fluss Nežárka mündet, wurde eine Mühle erbaut, U čtrnácti (Zu den Vierzehn) genannt, die älteste in Jindřichův Hradec. 

Oberhalb des Haupteingangs sind in der Mauer zwei Steinplatten mit dem Wappen Joachims von Hradec und seiner Gemahlin Anna von Rosenberg eingesetzt, mit einer auf die Gründung der Mühle bezogenen Inschrift. Die Mühle ist Bestandteil des Schlosses und wurde vom Nationalen Denkmalschutzinstitut der Tschechischen Republik gekauft. Die Mühle wurde 1551 aufgebaut, 1888 in ein Wasserkraftwerk umgebaut, welches zu seiner Zeit das erste in Böhmen war. Die Installation der Turbine und des Dynamos (das ursprüngliche Dynamo ist im Museum untergebracht) wurde durch František Křižík durchgeführt. Der hergestellte Strom wurde zur Stadtbeleuchtung genutzt (in Böhmen war Jindřichův Hradec die zweite Stadt, gleich nach Prag, die eine solche Beleuchtung erhielt). Nach der Rekonstruktion der ehemaligen Mühle ist das Křižík-Kraftwerk seit 2002 wieder in Betrieb und laut Wasserpegelstand erzeugt es 15 bis 50 kWh. Der derzeitige sowie auch der historische Wert der Mühle ist mit den bedeutendsten Gebäuden in der Stadt vergleichbar. Die Kraftwerksräume wurden im September 2003 im Rahmen der Tage des europäischen Kulturerbes das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und im Jahre 2004 absolvierte auch die Schlossmühle die überhaupt erste Besuchersaison. Den Besuchern wurden einige Ausstellungsräume zugänglich gemacht, in denen die Tradition der Fertigung von handgewebten Tapisserien wieder belebt wurde. Es werden hier auch regelmäßig Riesentapisserien ausgestellt. Außer Tapisserien sind beispielsweise handwerkliche Produkte saisonbedingt zu sehen und ebenfalls findet hier eine Reihe von Kulturveranstaltungen statt.

11.4.2011 14:41:35 - aktualisiert 14.10.2014 12:11:14 | gelesen 9654x | Vladislav Sochna

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